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Die digitale Speisekarte ist längst kein Trend mehr – sie ist Standard. Laut einer aktuellen Studie wollen 72% der Gäste digital bestellen, doch 85% der Restaurants arbeiten noch mit Papierkarten. Wer jetzt umstellt, gewinnt nicht nur zufriedenere Gäste, sondern im Schnitt 22% mehr Umsatz pro Tisch.
In diesem Leitfaden erfahren Sie alles, was Sie über digitale Speisekarten wissen müssen: Kosten, Anbieter-Vergleich, Einrichtung und die besten Tipps, um Ihren Umsatz zu steigern.
Was ist eine digitale Speisekarte?
Eine digitale Speisekarte ersetzt die klassische Papierkarte durch eine interaktive Version auf dem Smartphone des Gastes. Der häufigste Weg: Der Gast scannt einen QR-Code am Tisch und sieht sofort die Speisekarte im Browser – ohne App-Download.
Anders als eine einfache PDF-Datei bietet eine moderne digitale Speisekarte echte Funktionen: Fotos zu jedem Gericht, Allergenkennzeichnung, Filtermöglichkeiten (vegetarisch, vegan, glutenfrei) und – je nach System – die Möglichkeit, direkt zu bestellen und zu bezahlen.
Wichtig: Eine digitale Speisekarte ersetzt nicht den persönlichen Service. Sie ergänzt ihn. Ihre Kellner haben mehr Zeit für Beratung und Gastfreundschaft, statt Bestellungen aufzunehmen.
7 Vorteile der digitalen Speisekarte
1. Höherer Bestellwert (+22% im Durchschnitt)
Wenn Gäste in Ruhe durch eine ansprechende Karte mit Bildern scrollen können, bestellen sie mehr. Die Hemmschwelle für Nachbestellungen sinkt drastisch – ein Dessert oder Cocktail ist nur einen Klick entfernt, kein Warten auf den Kellner.
2. Sofortige Änderungen
Tagesgericht ausverkauft? Preis geändert? Saisonales Angebot? Bei einer digitalen Speisekarte ändern Sie Inhalte in Sekunden – keine Druckkosten, kein Papierabfall, immer aktuell.
3. Weniger Personal-Engpässe
63% der Gastronomen in Deutschland berichten von Personalmangel. Eine digitale Speisekarte entlastet Ihr Team bei der Bestellaufnahme. Ihre Mitarbeiter können sich auf das konzentrieren, was Maschinen nicht können: echte Gastfreundschaft.
4. Mehrsprachigkeit ohne Aufwand
In touristischen Gebieten ein Muss: Bieten Sie Ihre Speisekarte auf Englisch, Französisch oder Arabisch an – ohne für jede Sprache Karten drucken zu müssen.
5. Allergene und Zusatzstoffe transparent
Die EU-Verordnung 1169/2011 verlangt Allergeninformationen. Mit einer digitalen Karte sind diese automatisch bei jedem Gericht hinterlegt – rechtssicher und gästefreundlich.
6. Daten und Einblicke
Welches Gericht wird am meisten angesehen aber selten bestellt? Zu welchen Uhrzeiten wird mehr Alkohol bestellt? Digitale Speisekarten liefern Ihnen Daten, die Papier niemals bieten kann.
7. Nachhaltigkeit
Keine Druckkosten, kein Papier, keine Plastikhüllen. Ein Vorteil, den besonders jüngere Gäste zu schätzen wissen – und der sich auch im Portemonnaie bemerkbar macht.
Was kostet eine digitale Speisekarte?
Die Kosten variieren je nach Anforderungen und Betriebsgröße. Hier ein Überblick der typischen Preismodelle:
| Lösung | Setup | Monatlich | Bestellung möglich? |
|---|---|---|---|
| Oriido | Auf Anfrage | Auf Anfrage | Ja |
| PDF als QR-Code | 0 € | 0 € | Nein |
| ready2order | Variabel | Ab 35,90 € | Ja (Aufpreis) |
| orderbird | Variabel | Ab 39 € | Ja (Aufpreis) |
| Eigene Entwicklung | 5.000-20.000 € | Hosting + Wartung | Ja |
Tipp: Vorsicht vor versteckten Kosten. Viele Anbieter werben mit niedrigen Einstiegspreisen, aber die Bestellfunktion kostet extra, Hardware ist Pflicht, und die Vertragslaufzeiten liegen bei 12-24 Monaten. Prüfen Sie das Kleingedruckte.
Anbieter im Vergleich: Die besten Tools 2026
Der Markt für digitale Speisekarten wächst rasant. Hier die wichtigsten Anbieter im Vergleich – sortiert nach Preis-Leistung für kleine und mittlere Restaurants:
| Kriterium | Oriido | ready2order | orderbird | Sunday |
|---|---|---|---|---|
| Einfacher Einstieg | Ja | Nein | Nein | Nein |
| Setup-Dauer | 10 Min. | 2-4 Wochen | 1-3 Wochen | 1-2 Wochen |
| POS-System nötig | Nein | Ja | Ja (iPad) | Ja |
| Bestellfunktion | Inklusive | Aufpreis | Aufpreis | Inklusive |
| Mindestlaufzeit | Keine | 12 Monate | 12-24 Mon. | 12 Monate |
| DACH-Fokus | Ja | Ja | Ja | International |
| Ideal für | KMU-Restaurants | Mittlere Betriebe | Ketten | Gehobene Gastro |
Digitale Speisekarte erstellen: Schritt-für-Schritt
Am Beispiel von Oriido zeigen wir, wie Sie in unter 10 Minuten eine digitale Speisekarte erstellen:
Schritt 1: Konto erstellen (2 Minuten)
Gehen Sie auf oriido.de und erstellen Sie ein Konto. E-Mail und Restaurantname genügen – keine Kreditkarte nötig.
Schritt 2: Speisekarte anlegen (5 Minuten)
Erstellen Sie Ihre Kategorien (Vorspeisen, Hauptgerichte, Desserts, Getränke) und fügen Sie Ihre Gerichte hinzu. Laden Sie Fotos hoch, hinterlegen Sie Preise, Beschreibungen und Allergene. Tipp: Gerichte mit Fotos werden 30% häufiger bestellt.
Schritt 3: QR-Codes generieren (2 Minuten)
Oriido generiert automatisch einen QR-Code für jeden Tisch. Drucken Sie die Codes aus und platzieren Sie sie auf Ihren Tischen – als Aufsteller, Aufkleber oder in die Tischkarte integriert.
Schritt 4: Testen und loslegen (1 Minute)
Scannen Sie den QR-Code mit Ihrem Smartphone, prüfen Sie die Darstellung und aktivieren Sie Ihr Restaurant. Ab jetzt können Ihre Gäste digital bestellen.
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Fotos zu jedem Gericht
Professionelle Fotos steigern die Bestellrate um bis zu 30%. Die gute Nachricht: Ein Smartphone mit guter Kamera und natürliches Licht reichen oft aus. Fotografieren Sie bei Tageslicht, von oben (Flatlay) oder leicht schräg.
Klare Beschreibungen
Statt "Pasta Bolognese" schreiben Sie: "Hausgemachte Tagliatelle mit geschmortem Rindfleisch-Ragù, Parmigiano Reggiano und frischem Basilikum." Beschreibende Texte rechtfertigen höhere Preise und schaffen Vorfreude.
Strategische Preisgestaltung
Platzieren Sie margenstarke Gerichte oben in jeder Kategorie. Nutzen Sie "Empfehlung des Hauses" oder "Beliebt"-Labels. Studien zeigen: Gäste wählen zu 60% eines der ersten drei Gerichte einer Kategorie.
Upselling einbauen
Bieten Sie bei jedem Hauptgericht passende Beilagen, Getränke oder Extras an. "Dazu passt: Hauswein Chianti, 0.2l – 5,90€" funktioniert digital deutlich besser als in der Papierkarte.
Regelmäßig aktualisieren
Eine digitale Speisekarte, die seit 6 Monaten unverändert ist, verschenkt Potenzial. Fügen Sie saisonale Angebote hinzu, testen Sie neue Gerichte und analysieren Sie, welche Produkte gut laufen – und welche nicht.
Fazit: Digitale Speisekarte ist nicht ob, sondern wann
Die Frage ist nicht mehr, ob Ihr Restaurant eine digitale Speisekarte braucht – sondern wie schnell Sie sie einrichten. Jeder Tag ohne kostet potenziellen Umsatz: durch entgangene Nachbestellungen, lange Wartezeiten und frustrierte Gäste, die den Kellner nicht erreichen.
Das Beste: Der Einstieg ist unkompliziert. Mit Oriido erstellen Sie Ihre digitale Speisekarte in unter 10 Minuten und können direkt testen. Wenn es funktioniert – und die Zahlen zeigen, dass es funktioniert – können Sie jederzeit upgraden.
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